Johann Christoph Gatterers Abriß der Genealogie (1788)/096

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Johann Christoph Gatterers Abriß der Genealogie (1788)
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45. Saz: Claritia oder Jutta (Juditha) soll sich im J. 1140 mit dem Thüringischen Landgrafen Ludwig (Ferreus) vermählt haben.

Beweis: Köhler scheint sich auf das Zeugnis des Mönchs von Reinhardsbrunn (Siehe oben Num. 44.) zu berufen: wenigstens hat er das, in der Stammtafel angeführte Jahr 1140 durch kein anderes Zeugnis bewiesen; allein daraus, daß der Mönch die Vermählung der Claritia oder Jutta beym J. 1140 gemeldet hat, läßt sich, meines Erachtens, die Zeit der Vermählung nicht bestimmen, denn sonst könnte man auf eben diese Art aus dieser Stelle den ungereimten Saz bezweifeln, daß Claritia ihre 5 Kinder in eben demselben Jahre 1140 gebohren habe. Es ist also das Vermählungsjahr der Claritia entweder unbekannt, oder aus andern Gründen zu erweisen. Man kan auch aus der Stelle des Mönchs nicht beweisen, daß die Prinzessin im J. 1140 bereits vermählet gewesen.


46. Saz: Claritia soll im J. 1172 gestorben seyn.

Beweis: Das Sterbejahr hat Köhler gar nicht bewiesen.


47. Saz: Claritia ist im Kloster Reinhardsbrunn begraben.

Beweis: Epitaphium in denen, von Fridrich Hortleder gesammleten, und vom Struv, in des neu eröfneten historischen und politischen Archivs Part. II. herausgegebenen Reinhardsbrunnischen Denkmälern, p. 296: - S. Soror Friderici Imperatoris.


XIV.

48. Saz: Heinrich war König Conrads III Sohn, und ist als ein noch junger Prinz 1147 bey Lebzeiten