Provinz Westfalen/Hessisches Archiv

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Hessische Archiv zu Arnsberg

Die Übernahme und Aufteilung der im Herzogtum Westfalen 1802 vorgefundenen kurkölnischen Archive und Registraturen sowie die seit 1803 anfallenden Archive der säkularisierten Stifter und Klöster und deren Verwaltung machten alsbald die Anstellung eines Archivars und die Einrichtung eines Archivs bei der Hessischen Regierung in Arnsberg erforderlich. Den Posten eines Archivrats hatte vom Jahre 1803 bis zu seinem Tode am 19. März 1816 Bartholomäus Dupuis inne, der seit dem 13. Juli 1811 als Regierungsrat auch dem Regierungskollegium angehörte. Archivkanzlist war Friedrich Anthde.

Wechel zu Preußen

Für das Arnsberger Archiv bedeutete der Herrschaftswechsel im Jahre 1816 registraturmäßig keinen Einschnitt, so daß die „Acta Archivii Arnsbergensis" aus hessischer Zeit - etwa 10 Pakete, darunter in drei Bänden das vollständige Archivprotokoll seit 1804 - keinen eigenen Bestand bilden. Sie sind vielmehr mit denen des preußischen Archiv(depot)s in Arnsberg der reponierten Dienstregistratur des Staatsarchivs Münster angegliedert.

Hessischen Staatsarchiv zu Darmstadt

Korrespondenzen des Landgrafen mit Archivrat Dupuis im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt, Hausarchiv IV Konvolut 655.

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