Lüdinghausen

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Lüdinghausen: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, Bibliografie, Archive, Quellen, Hinweise...

Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Westfalenprovp-wap.jpg - Portal:Westfalen-Lippe > Regierungsbezirk Münster > Kreis Coesfeld > Lüdinghausen

Lokalisierung der Stadt Lüdinghausen innerhalb des Kreises Coesfeld

Früherwähnung

Name

„Liudinchuson iuxta fluuium Stibirne" 800; „Liudinghuson in pago Stiuarnafildi" 9. J.; „Liudinghus" 974; „Ludinghuson" 1037; „Liudinkhuson", „Liudinchusin" 12. J.; „Ludenkhusen" 1174; „parrochia Ludinchusen" 1188-1300; „Ludenghusen" 1230; „Ludinchusen" 1254; „Ludinghusen't 1271.

Rittergeschlecht

  • 1235 überläßt Conrad von Lüdinghausen dem Kloster Marienborn (Coesfeld) den Zehnten zu Seppenrade, zu Daldrup in Dülmen, zu Elverthe und Fridinkdorf in Lüdinghausen, zu Goding in Senden und zu Ascheberg, wie auch den Hof Horstorpe in Südkirchen.

Grundbesitz

  • 800 schenkten Senelhard u. Wulfrid dem Ludgerus (also Kloster Werden) ihr Erbe in Lüdinghausen.
  • 802 schenkte Kaiser Karl die Burg Lüdinghausen dem Abt Ludger von Werden.
  • 974 verlieh Otto II. dem Kloster Werden das Markt- u. Münzrecht zu Lüdinghausen, hier war im Fronhof eine Herberge des Werdener Abtes.
  • 1037 bekundete der Münstersche Bischof Hermann I., daß er die Kirche zu Lüdinghausen in Gegenwart des Werdener Abts Gerold, wozu die Kirche gehörte, geweiht u. auf Bitten des Abtes für zehntfrei erklärt habe.
  • 1226 bestätigte König Heinrich dem Werdener Abt den Besitz der Vogtei über den Hof Lüdinghausen.
  • 1271 verlegte der Münstersche Bischof Gerhard Gf. v.d. Mark in die vom Drosten Albert bewohnte Burg in Lüdinghausen (jetzt Haus Vischering) das bisher von demselben in Dülmen innegehabte Burglehen u. ordnet die Verhältnisse dieser Burg.
  • 1271 wird „castellum Wulvsberg, Wolvesberg"' eine Burg im Süden der Stadt Lüdinghausen, genannt.
  • 1275 nehmen die Brüder Hermann u. Bernhard v. Lüdinghausen ihre Burg u. Stadt Lüdinghausen vom Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg (Sedisvakanz in Münster) zu Lehen, indem sie ihm die Hälfte der Jurisdiktion u. des Gerichts überlassen.
  • 1298 überträgt Graf Dietrich v. Limburg Hermann v. Lüdinghausen die Vogtei über den Hof Lüdinghausen.

Freistuhl

  • 1230 wird ein Freistuhl bei Lüdinghausen erwähnt.

Kirche

  • 1271 plebanus Alexander, in dieser Urkunde wird Lüdinghausen oppidum genannt, es wurde aber erst 1308 zur Stadt erhoben.

Landschaftslage

1954: Lüdinghausen liegt 51 m hoch im südlichen Münsterland in der flachen Niederung der mittleren Stever (zur Lippe) 1,5 km östlich des Dortmund-Ems-Kanals inmitten eines von lehmig-sandigen Ackerbreiten, feuchten Wiesenauen und zahlreichen kleinen Waldflecken mosaikartig übersprenkelten ländlichen Streusiedlungsgebiets. Der alte Ortskern liegt auf dem linken (östl.) Steverufer. Die Stadt wird neben der Stever von zahlreichen, ehemals zu ihrem und der Burgbauten Schutz angelegten künstlichen Zweigarmen (Gräben, Gräften und Kolken) durchflossen („Stadt der Brücken") und durch periodische Hochwässer und Überschwemmungen beeinflußt.

Geografische Position

1895: Geogr. Position bei (N 51° 46' | O 7° 26')

Ortsursprung

Die Sachsen Senelhard und Walfried schenkten ihren Hof zu Lüdinghausen. dem Ludgerus (also Kloster Werden), welches hier eine Kirche erbaute (800). Die auf dem Sitz eines sächsischen Edlen bei Lüdinghausen eingerichtete Burg schenkte Karl d. Große (802) ebenfalls an Abt Ludger von Werden. Im Winkel zwischen der Kirche im Süden und der Burg im Westen entstand das Wigbold Lüdinghausen. Wigbold, Kirche und Burg waren damit im Besitz des Klosters Werden, welches mit der Burg ein Geschlecht belehnte, welches den Namen Lüdinghausen annahm (1174-1443).

Stadtgründung

Die Herren von Lüdinghausen befestigten Lüdinghausen kurz nach 1225 gegen den Willen des Bischofs von Münster als Landesherrn. Als sie vor 1270 als 2. Burg den Wolfsberg im Süden der Stadt anlegten, zwang der Bischof sie, die Befestigungen der Stadt und die neue Burg wieder einzureißen, und legte für sich eine Wasserburg, den Vischering, im Norden der Stadt als neue Burg an, mit der er seinen Drosten belehnte. Die Herren von Lüdinghausen verliehen ihrem Wigbold 1308 erneut Stadtrechte. Der Urkundstext stimmt wörtlich überein Stadtrechtverleihung von Haltern am See (1288). Als sie jetzt auch Wolfsberg wieder aufbauten, erzwang der Bischof 1314 wiederum die Zerstörung der Stadtbefestigung und neuer Burg. Lüdinghausen war als Stadt nie landtagsfähig.

Stadt als Siedlung

Bauliche Entwicklung

Auf die von West nach Ost verlaufende Straße stößt senkrecht eine von Nord kommende Straße, von der zu beiden Seiten je 2 Straßen im Bogen zur südlichen Querstraße führen, so daß der Stadtgrundriß die ungewöhnliche Form eines fast gleichschenkligen Dreiecks hat. Diese Form bedingt 3 Stadttore, im Norden die Münsterpforte (Entfernung bis zur Grundlinie 380 m), im Westen die Langebrückenpforte, im 0sten die Mühlenpforte (Entfernung ebenfalls 380 m), alle drei durch Homeien und Zugbrücken gesichert. An der von Norden kommenden Straße liegt auf der Mitte der kleine Marktplatz als unregelmäßiges Viereck. Außerhalb der Stadt, durch Gräben getrennt, lagen die Freiheiten der Burgen Lüdinghausen und Wolfsberg, dazu die Freiheit Vischering.

Gebäude

1954: Älteste Kirche 800, Neubau 1037, 1954 kath. Stadtkirche, Hallenkirche, unter Verzögerung durch Wiedertäuferunruhen erbaut 1507 bis 1558, südlich der Stadt Burg Lüdinghausen vor 802, im Besitz des Domkapitels von Münster 1443, an ihrer Stelle Amthaus erbaut 1573, als Residenz eines Domherrn, Eigentum der Stadt 1880, nur südlicher Flügel erhalten, 1954 landwirtschaftliche Schule. Burgfried domkapitularisches Gefängnis, abgebrochen 1829, Kapelle auch abgebrochen. Amtsgericht in der Borg als Rathaus erbaut im Jahre 1843, seit 1850 Amtsgerichtsgebäude. Wasserburg Vischering, seit 1271 ununterbrochen im Besitze der Familie von Droste zu Vischering, stammt in ihrer jetzigen Gestalt aus dem 1. Viertel des 16. Jhdts. Die Kapelle auf der Freiheit 1317 bezeugt. In der Nähe der Kirche ein Armenhaus (1648). Ev. Kirche 1859. Krankenhaus 1860. St.-Antonius-Kloster erbaut durch Franziskanerschwestern aus Nonnenwerth 1896, 1954 Provinzialmutterhaus der Schwestern, St.-Antonius-Krankenhaus und Neusprachliches Gymnasium für Mädchen. Landratsamt (Kreishaus) 1898, erweitert 1912. Finanzamt erweitert 1922. Postamt 1936. Kreissparkasse 1937. Kreispolizeiamt 1950. - Haus Westerholt ausgebaut als Gymnasium 1938, erweitert 1950.

  • Das unmittelbar an der Kreisstadt Lüdinghausen, Regierungsbezirk Münster gelegene ehemalige Domkapitularische Amtshaus Lüdinghausen, jetzt Königliche Domaine, bestehend aus dem Hauptgebäude, Bauhause, Holzställe, Pfarrhause und Jägerhause, soll, mit nicht unbeträchtlichen Gärten, Wiesen, Weiden, Ländereien und Forstgründen auch mehreren Gerechtsamen als Jagden in 12 Kirchspielen und Fluß- und Teichfischereien in Termino den 24. Oktober d. J. alternativ zur Erbpacht und zum Kauf, allenfalls auch zur Zeitpacht, angeboten werden. ....
  • Werne, den 24. September 1822. Der Domainen-Rentmeister Koch.
  • Beilage zu Nr. 79 des Rheinisch-Westfälischen Anzeigers vom 1. Oktober Jahr 1822.

Brände

1448 brannte die ganze Stadt ab, wobei 32 Menschen ums Leben kamen; 1568 (111 Häuser), 1594 (113 Häuser in Stadt und Freiheit Lüdinghausen bei einer Plünderung durch die Spanier), 1619 (alle Häuser bis auf 4), 1692 (44 Häuser), 1832 (154 Häuser einschließlich Rathaus). Nach jedem Brand in der alten Form wieder aufgebaut.

Zerstörung 2. Weltkrieg

Zerstört 3 Wohnhäuser, beschädigt 93 Gebäude, darunter Volksschulgebäude und Kirche. Wasserburg Vischering leicht beschädigt, vorgelagerte Wassermühle zerstört.

  • Die verhältnismäßig geringen Kriegsschäden wurden bis 1950 behoben.

Bevölkerung

Ältere Einwohnerzahlen

1498: 1.128 schatzpflichtige Erben. (Kirchspiel). 1606: 166 Familien in 3 Leyschaften verzeichnet; von den hier genannten Namen stammen 60 von Bauernhöfen der Umgebung. Bürgergewinn : 1606-50: 322, 1651-1700: 302, 1701-1750: 363, 1751-1800: 306, 1801-1809: 32. Durchschnittlicher Jahresgewinn 6 bis 7 Bürger.

  • 1643
  • 17. Jhdt.erblich verkaufte Hausstätten der Kirche
  • 17. Jhdt. Verkauf von Kirchenplätzen (Sitzbankplätze)
  • 1696 Verzeichnis der Kirchenplätze

Jüngere Einwohnerzahlen

1818: 1.393 Einwohner (E.), 1843: 1.733 E., 1858: 1.902 E., 1861: 2.039 E., 1871: 2.185 E., 1885: 2.321 E., 1895: 2.525 E., 1905: 2.902 E., 1914: 3.798 E., 1933: 5.034 E., 1939: 5.589 E., 1946: 7.538 E., 1950: 8.076 E. (davon 1534 Flüchtlinge, 622 Eva-kuierte), Amtsverband Lüdinghausen 16.143 Einwohner.

Seuchen

Pest 1617 und 1636.

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Kirchenbücher

  • Katholische Kirche Lüdinghausen:
    • Lüdinghausen, St. Felizitas, kath., 1643 - 1949, Digitalisate online bei Matricula
    • Kirchenbuch, 1643-1876, Digitalisat bei Familysearch
Abschriften der Mormonen
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
  • 1847-1874 (ev.) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1808-1831 (rk.) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1832-1874 (rk.) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1832-1847 (Juden, Bürgermeisterei) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1847-1874 (Juden, Gerichtsbezirk) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1872-1874 (Dissidenten, Gerichtsbezirk) Geburten, Heiraten, Tote

Zivilstandsregister

Status Animarum

  • Lüdinghausen St. Felizitas: Status Animarum 1749, Original, Digitalisat bei Matricula
  • Lüdinghausen St. Felizitas: Status Animarum 1749, Abschrift, Digitalisat bei Matricula
  • 1749 "Status animarum". (Bearbeitung: Clemens Tenholt, Schillerstraße 48, 48155 Münster)

Adressbücher

Friedhöfe und Denkmale

Sprache

Die niederdeutsche Mundart als Umgangssprache war bis Ende des 19. Jhdts. allgemein, 1954 bereits stark im Schwinden begriffen. Lüdinghausen liegt am Südrande des Raumes Münster im Westfälischen. Kennzeichen: uh 'euch' (nicht ink), i 'ihr', sin `(ich) bin', bauen 'bauen'.

  • Der Nordkirchener Sprachspott sagt: Vö use Döör, lagg en Göör (Maulwurf) int Wagenspöör . . . ; Nordkirchen spricht Düör, Güör, Spüör !

Wirtschaft

Handel und Gewerbe

Oberhof des Klosters Werden 900. Marktrecht 974 durch Kaiser Otto II. verliehen, erneuert 1198. Bei Stadtgründung 1308: 2 Wochenmärkte bewilligt, in der doinkapitularischen Zeit (ab 1443) 1 Wochen- und 2 Jahrmärkte. Um 1845: 3 Jahr- und 2 Viehmärkte. Bis zum 1. Weltkriege noch 2 Wochenmärkte, deren bedeutende Anfuhr zum großen Teil ins Ruhrgebiet ging. Bis um 1954 fast ausschließlich Landwirtschaft. - Im 17. und 18. Jhdt. Wasser- und Windmühlen-, sowie Spinnerei- und Hauswebereigewerbe, Verkauf bis nach Amsterdam (u. a. Familie Waltmann). Um 1845 Leinewebereien, 4 Färbereien, Holzschuhfabriken und mehrere Mühlen. 1954 neben Landwirtschaft und Handwerk auch Kleinindustrien für Metall, Holz und Textilien, Stahlgießerei, Maschinenbau 1929, Trockenanlagenherstellung, Rasierklingen 1946. - Dampfsägewerk, Tankholz- und Parkettfabrik, Möbel 1891, 1918 und nach 1945. Berufskleider 1923, Strümpfe. Kürschnerei 1827. Bausand, Ziegelwerk 1919, Betonsteinwerk 1924. Chemisch-pharmazeutische Fabrik 1929. Etwas Schmuckwaren. Kornbrennerei 1848, Dt. Kornbranntweinverwertungsstelle 1930.

Legge

  • 1821 Leggeamt:
    • Kaufleute: G. Hülswitt, C.A. Weddige, Horstmann
    • Weber: J.B. Witt, W. Abt, E. Zumbrinck
    • Leggemeister: Bracht
    • Gehilfen: J.H. Witte, J.B. Beyer

Maße und Gewichte

Verkehr

1954: Lüdinghausen liegt an der Bundesstraße Wuppertal -Datteln- Lüdinghausen -Münster und hat Straßenverbindungen nach Dülmen- Coesfeld bzw. Borken, nach Ahlen- Beckum und nach Lünen. Nebenbahn Dortmund- Lünen- Lüdinghausen -Dülmen- Coesfeld. Der 1,5 km westlich der Ortsmitte vorbeigeführte Dortmund-Ems-Kanal hatte wegen des Fehlens größerer Industrien in Lüdinghausen 1954 noch wenig Bedeutung für die Stadt.

Umgebungsbedeutung

1954: Lüdinghausen ist Mittelpunkt seines aus ländlichen Streusiedlungen bestehenden Kreisgebietes, besonders des nördlichen Teils, während der südliche stärker im wirtschaftlichen Einflußbereich Dortmunds liegt.

Verwaltung

Rat

Lüdinghausen war Amt des Domkapitels, dem die Verwaltung unterstand; Polizeiordnung 1585. Erst das Bürgerbuch von 1606 gibt Auskunft über die Verwaltung: 2 Bürgermeister, 1 Rentmeister und 9 Ratherren jährlich unter Aufsicht des Kapitels gewählt am Dienstag nach Lichtmeß, seit 1747 am 2. Dienstag nach Ostern. Jede Leyschaft stellte 3, später 2 Kürgenossen, von denen die Wahl getätigt wurde. Diese Verfassung 1809 aufgehoben. 1837 Preußische Städteordnung. Magistratsverfassung bis 1922.

Bürgermeister

Gericht

Der Freistuhl „Zu den Hollundern" ging 1384 an die Herren von Lüdinghausen über, die ihn seit 1394 mit eigenen Freigrafen besetzten, kam 1443 an den Bischof und 1538 an das Domkapitel, wurde auf die Vorburg des Hauses Lüdinghausen verlegt. Domkapitularisches Gogericht bis 1802.

Bürgerrechtsquelle-Bürgerbuch

  • Lüdinghausen (um 1225; Stadtrechterneuerung 1308), Bürgerbuch („Original Bürger Läger Buch dero Gemeinheit Lüdinghausen") 1594-1809, mit Inhaltsverzeichnis, 445 Blätter, davon 246 Bll. beschrieben (Archiv der Stadt- und Amtsverwaltung Lüdinghausen B. 1). Von einem älteren Bürgerbuch berichten die Archivalien, daß beim Stadtbrand 1594 „auch unser sehr uralte Bürger Boich, neben Statuten, Privilegien und Freiheiten von Hoede, Driffte und Schüttungen sambt eiteren Bürger Namen und Zunamen umbkommen und zu nichte geworden". Gewinnung des Bürgerrechts ab 1815 (ebd. B. 2).

Lagerbuch Amt Werne (historisch) 1769

Lagerbuch des Fürstbistums Münster 1769, Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen im Wigbold und Kirchspiel Lüdinghausen

  • Anmerkung zur Tabelle:
    • 1) = Freye Häuser
    • 2) = Schatzbare Häuser
    • 3) = Summe der Häuser
    • 4) = Darinnen befinden sich
    • 5) = Einfache Schatzung
Städte
Kirchspiele
Bauerschaften
u.freye Häuser
1)
Klöster
u. Adelige
1)
geistl.,
priv.
2)
Vollerben
2)
½ Erben
2)
¼ Erben
2)
Kötter
2)
Brinksitzer
3)
Effectiv
3)
reduc. in
Vollerben
4)
Vorspann-
pferde,
Stück
4)
Stallung
f. Pferde
Stück
5)
Rtlr
5)
fl.
5)
Pf.
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
Wigbold
und Amt
Thum-Capitel
1 4 5 8 60 71 86 235 43 ¼ 12 154 10 22 .
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
Bauerschaft
Altenhövell
Thum-Capitel
. . 6 13 3 8 11 41 14 15/16 99 188 58 24 .
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
Bauerschaft
Bechtrup
Thum-Capitel
. . 4 9 4 20 8 45 12 ½ 35 136 42 27 .
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
Bauerschaft
Berenbrock
Jurisdiction
Fischering
frey
. . 2 8 16 8 15 49 11 15/16 33 152 38 . .
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
Bauerschaft
Brochtrup
Thum-Capitel
. . 3 12 2 4 3 24 10 3/16 27 140 41 14 .
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
Bauerschaft
Elvert
Thum-Capitel
. . 10 7 2 13 14 46 16 ½ 30 184 56 24 .
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
Bauerschaft
Ermen u.
Tüllinghof
Thum-Capitel
. . 3 6 8 21 2 40 10 ¼ 37 116 34 15 .
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
Bauerschaft
Westrup
Thum-Capitel
. . 2 12 2 13 13 42 10 15/16 33 138 36 3 6
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
adel. Haus
Ahlrad
Gf. Plettenberg
1 1 . . . . . 2 2 5 20 . . .
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
adel. Haus
Biesenborg
von Graes
1 . . . . . . 1 1 3 12 . . .
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
adel. Haus
Fischering
Jurisdiction
Erbdroste
v. Droste-Greving
1 3 . . . . . 4 4 4 36 } } }
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
adel. Haus
Hacken
Pacelar
v. Graes
1 . . . . . . 1 1 3 12 . . .
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
adel. Haus
Kakesbeck
Erbdroste
v. Droste
1 2 . . . . . 3 3 4 20 . . .
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
adel. Haus
v. Droste
zu Senden
Pacelar z. Weil
auch
Pacelar Asbek
1 . . . . . . 1 1 4 12 . . .
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
Lüdin
existiert nicht
. . . . . . . . . . . . . .
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
adel. Haus
Vehof
1 . . . . . . 1 1 4 12 . . .
Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
adel. Haus
Wolfsberg
Jurisdiction
v.d. Reck
zu Heesen
1 . . . . . . 1 1 4 12 . . .
Summa Wigbold und
Kirchspiel
Lüdinghausen
10 10 35 75 97 165 156 548 147 1/8 278 1.356 320 . .

Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.

Rittersitze

Landesherrschaft

Landesherren

Lüdinghausen gehörte 1174-1443 den Herren von Lüdinghausen. Bei Erlöschen dieses Geschlechts kam Lüdinghausen in den Besitz des Fürstbistums Münster.

Reichstage

Land- und Stadtgericht 1815. Kreisgericht 1851. Amtsgericht 1879.

Zeitzeichen 1895

  • Lüdinghausen, Stadt / Stadtgemeinde in Deutschland, Königreich Preußen, Provinz Westfalen, Regierungsbezirk Münster, Kreis Lüdinghausen, Amt Lüdinghausen, an der Stever
    • Zuständigkeit/Einrichtung: Standesamt Lüdinghausen, Amtsgericht Lüdinghausen, ev. Kspl Lüdinghausen, kath. Kspl Lüdinghausen, Postbezirk, Telegrafenamt, Eisenbahnstation Linie Dortmund <> Enschede. Gefängnis, Krankenhaus, Kreissparkasse, Schule (Landwirtschaft)
    • Gesamtfläche: 199,5 ha, (1895) 2 Wohnplätze, 354 Gebäude
    • Einwohner: 2.525 (107 Ev., 2.385 Kath., 33 Juden)
    • Gewerbe: Schneidemühle (Dampfbetrieb) u. Brennerei.
  • Lüdinghausen, Rittergut, zur Stadt Lüdinghausen gehörig,
    • Einwohner: 164
  • Lüdinghausen, Dorf / Landgemeinde im Amt Lüdinghausen
    • Zuständigkeit/Einrichtung: Standesamt Lüdinghausen (Land-Bezirk), Amtsgericht Lüdinghausen, ev. Kspl Lüdinghausen, kath. Kspl Lüdinghausen, Schule.
    • Gesamtfläche: 7.833,0 ha, (1895) 11 Wohnplätze, 431 Gebäude
    • Einwohner: 2.731 (30 Ev., 2.700 Kath., 1 anderer Christ).

Kriegswesen

Wehrhoheit

Alle Bürger wurden in der Gesellengilde für den Wehrdienst ausgebildet und dann der Bürgerwehr eingereiht. Je 10 Mann bildeten ein Rott unter dem Rottmeister, in der Leyschaft führte der Wegemeister, das Oberkommando lag beim Rat: 1. Bürgermeister: Kapitän, 2. Bürgermeister: Leutnant, der älteste Ratsherr Fähnrich.

Schützengilden

Schützenfeste mit Stern- und Scheiben-schießen. Älteste erhaltene Schützenmedaille von 1652.

Siegel, Wappen, Fahne

Wappen-Lüdinghausen.gif Beschreibung:

In Gelb eine rote Glocke, links oben begleitet von einem roten Ammoniten

Die Stadt Lüdinghausen und die frühere Gemeinde Seppenrade führten bis zur kommunalen Neugliederung 1975 beide ein genehmigtes Wappen. Das Wappen der damaligen Stadt - eine rote Glocke auf gelbem (goldenem) Grund - trägt auf der Originalzeichnung die Unterschrift des letzten dt. Kaisers Wilhelm II. (6. VII. 1909).

Das Wappen der Gemeinde Seppenrade zeigte einen goldenen Ammoniten auf rotem Grund. Im neuen, seit 1982 gültigen Wappen sind Symbole der alten Wappen aufgenommen und zu einer sinnvollen Symbiose vereinigt.

Die Glocke als Wappenzeichen geht über viele Jahrhunderte zurück. Sie findet sich z. B. auf mehreren Münzen aus der Münzstätte Lüdinghausen um 1308 im Schilde des letzten Ritters von Lüdinghausen, Ludolf, und im Siegel der Stadtrichter von 1441.

Über die Herkunft der Glocke in dem Wappen wird angenommen, die Glocke sei schon vor der Stadtgründung das Wappen der Ritter von Lüdinghausen gewesen; Ludolf als Oberherr des Ortes habe das Stadtzeichen mit in sein Wappen aufgenommen; die Sagen vom Glockenkolk und vom Selbstläuten der Glocken bei der Ankunft der Leiche des hl. Liudgerus in Lüdinghausen hätten die Veranlassung für das Symbol der Glocke gegeben; mit dem Namen "Lüdinghausen" habe die Glocke nichts zu tun. Die Darstellung des Ammoniten führt zurück auf die 1877 und 1895 in Seppenrade gefundenen Versteinerungen von Riesenammoniten, einer mit einem Durchmesser von ca. 1,80 m; er gilt bis heute als der größte.

Stadtfahne (1939): Rot-Gelb, oben mit weißem Feld, darin das Stadtwappen.


Quelle: Stadt Lüdinghausen

Finanzwesen

Münzwesen

  • Münzstätte der Äbte von Werden, die 974 hier von Kaiser Otto II. das Münzrecht erhalten hatten. Bisher sind nur Nachahmungen Kölner Pfennige Kaiser Otto III. (983-1002) und Vierlinge aus der Zeit um 1380 (Vorderseite Geistlicher, Rückseite Glocke) bekannt geworden.
  • Münzstätte des Ritters Hermann von Lüdinghausen, der um 1365 die Münzstätte der Äbte in Händen hatte: Schilling auf kölnischen Schlag.
  • Notgeld, ausschließlich Papier, 1921: 20, 50, 75 Pfg., 1 und 2 M.

Stadtgebiet

Die beiden Freiheiten Lüdinghausen und Wolfsberg wurden 1802 eingemeindet, die Gemeinheitsweiden 1904 durch die Stadt angekauft.

  • Städtischer Grundbesitz rund 150 ha. Stadtgebiet: 1858: 199 ha, 1951: 660 ha.
  • 1809 Municipalität Lüdinghausen
  • 1813 Bürgermeisterei Lüdinghausen
  • 1836 revidierte Städteordnung: Stadt Lüdinghausen, Ksp. Lüdinghausen und Seppenrade seit 1844 Amt Lüdinghausen.
  • Eingemeindung von Teilen der Gemeinde Lüdinghausen-Land 1903: 119 ha (96 Einwohner), 1914: 143 ha (61 E.) und 1929: 176 ha (487 E.); dazu 1929: Teile der Gemeinde Seppenrade (12 ha, 59 Einwohner).
  • 1936 Aus der Stadt und den sie umgebenden Landgemeinden Lüdinghausen und Seppenrade wurde ein Amtsverband mit einheitlicher Verwaltung gebildet.
  • 1939 Stadt Lüdinghausen amtsangehörig.
  • 1969 kommunale Neuordnung: Eingemeindung von Lüdinghausen Land in die Stadt.
  • 1975 kommunale Neugliederung: Stadt Lüdinghausen zusammengeschlossen mit Gemeinde Seppenrade.

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Bistümer seit Mittelalter

Bistum Münster, Archidiakonat des Propstes von St. Mauritz, 1954 Dekanat Lüdinghausen Pfarrgemeinde Lüdinghausen gegr. 800; zur Pfarre gehörte von jeher das ausgedehnte Kirchspiel mit acht Bauerschaften ; Kloster Werden stellte die Pfarrer, zuerst aus eigenen Mönchen, seit 1674 aus dem Weltklerus. Kalandbruderschaft seit Anfang 14. Jhdt. Während der Wiedertäuferzeit fand zweimal eine Bischofswahl in Lüdinghausen statt.

Reformation

Lüdinghausen blieb von der Reformation unberührt. Bis 1802 konnten Ev. das Bürgerrecht nicht gewinnen. 1843 bildete sich ein Verein, der für Abhaltung ev. Gottesdienste Sorge trug. 1847 ev. Gemeinde, Kreisgemeinde Münster, eigene Kirche 1859, Friedhof 1881.

Bekenntnisse

Eindringungsversuche der Wiedertäufer wurden im Keim erstickt. 1861: 75 Ev., 1900: 87 Ev., 1914: 386 Ev., 1934: 373 Ev., 1946: 1145 Ev., 84% Kath., 1950: 6.695 Kath., 1.212 Ev.

Juden

In der fürstbischöflichen Zeit waren Juden nicht zugelassen; 1815 erstes Auftreten, 1830 Synagoge und eigener Begräbnisplatz, zeitweise eigener jüdischer Lehrer. Kaufleute und Viehhändler. 1861: 35, 1895: 33 Juden.

Wohlfahrtspflege

1954: Armenhäuser mit je 12 Freiplätzen 1586 und 1648. St.-Marien-Krankenhaus 1860. Weiteres Krankenhaus im Antonius-Kloster als Ausweichkrankenhaus für das Ruhrgebiet 1943, dauernd 1945. Kneipp-Kuranstalt in jüngster Zeit. - Kleines eigenes Gaswerk. Elektrizität durch Fremdstrombezug.

Bildungswesen

Schulen

1954: Vermächtnis des Domdechanten Gottfried von Raesfeld, Amtsherrn zu Lüdinghausen, für Schule und Lehrer 1586, Hilfslehrer erwähnt 1597. Mädchenschule 1700. Ev. Schule 1847. Volksschule vierklassig, 1914 sechsklassig. Rektoratschule 1863. Höhere Landwirtschaftliche Schule. 1869, beide Schulen vereinigt 1876, als landwirtschaftliche Realschule von Kreis und Stadt Lüdinghausen übernommen 1950. Heimschule für Jungen im St.-Antonius-Kloster 1942-45, seitdem private Oberschule für Jungen mit Internat. Höhere Mädchenschule 1895, später Oberlyzeum und Studienanstalt in Antoniuskloster, Neugründung durch die Schwestern des Klosters als neusprachliches Gymnasium für Mädchen 1945.

Zeitungen

  • Lüdinghausener Wochenblatt 1848, als Kreisblatt 1850, als Volksblatt 1875, als Lüdinghausener Zeitung, Amtliches Kreisblatt seit 1906.
  • Nach 1945
    • Lüdinghausener Zeitung, Westfälische Nachrichten, Tageszeitung für den Kreis Lüdinghausen
    • Ruhr-Nachrichten, Tageszeitung für Westdeutschland mit Lüdinghausener Kreisnachrichten
    • Westfälische Rundschau mit Rundschau für den Kr. Lüdinghausen
    • Münsterische Zeitung mit Lüdinghausener Kurier.

Archive und Bibliotheken

Archive

  • Stadtarchiv Lüdinghausen (vor 1594 nichts)
  • Pfarrarchiv
  • Staatsarchiv Münster
  • Diözesanarchiv Münster
  • Haus Darfeld (Archiv für Vischering)
  • Haus Heessen (Archiv für Wolfsberg)

Artikel-Quellen

  • Deutsches Städtebuch, Handbuch städtischer Geschichte, Bd. III. Nordwest-Deutschland, II. Westfalen (1954) W. Kohlhammer Verlag Stuttgart

Bibliografie

  • Volltextsuche nach Lüdinghausen in der Familienkundlichen Literaturdatenbank
  • Ludorff, Albert: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Lüdinghausen. Münster (1893), VI, 113 S., 105 Bl. : überw. Ill., Kt. (Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen; Band 1. Digitalisat der ULB Münster
  • Bayernick, W.: Münzen von Köln, Bd. I, S. 38 (1935).
  • Bühl, H.: Volk und Sprache im nördl. Westfalen (1939).
  • Grote, H.: Münzen von Lüdinghausen, Münzstudien II (1862).
  • Hömberg, Wennemar: Lüdinghausen, seine Vergangenheit und Gegenwart ... zur Feier des 600 jährigen Bestehens ..., Lüdinghausen 1308-1908.
    Lüdinghausen : Rademann, 1908, 183 S. Digitalisat der ULB Münster
  • Lappe, Josef: Familien- und Stadtgeschichte, in: Westfälische Zeitschrift, Bd. 82 (1924), S. 165-183. Digitalisat
  • Lüdinghausen, eine attraktive Stadt im Münsterland. 1992.
  • Ludorff, Albert: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Lüdinghausen, Münster i. W., Schöningh, (1893), Digitalisat der ULB Münster
  • Schnieder, Stefan: Die großen Brände Lüdinghausens. Ein Beitrag zur Geschichte der Stadt Lüdinghausen (1933).
  • Schnieder, Stefan: Lüdinghausen. Aus dem Leben einer kleinen Stadt. 1958.
  • Schwieters, Julius: Die Bauernhöfe des östlichen Theiles des Kreises Lüdinghausen, in den Pfarrern Werne, Hövel, Bockum, Walstedden, Drensteinfurt, Herbern, Ascheberg, Nordkirchen, Südkirchen.
    Münster: Aschendorff, 1888, 436 S. Digitalisat der ULB Düsseldorf
  • Schwieters, Julius: Geschichtliche Nachrichten über den westlichen Theil des Kreises Lüdinghausen, die Pfarrgemeinden Venne, Ottmarsbocholt, Senden, Lüdinghausen, Seppenrade, Olfen, Selm, Bork, Kappenberg und Altlünen betreffend.
    Münster: Selbstverl. des Verf., 1891, 518 S. Digitalisat der ULB Münster
  • Schwieters, Julius: Geschichtliche Nachrichten über den östlichen Theil des Kreises Lüdinghausen, die Pfarrgemeinden Werne, Herbern, Bockum, Hövel, Walstedde, Drensteinfurt, Ascheberg, Nordkirchen, Südkirchen und (Filiale) Kapelle umfassend.
    Münster : Selbstverl. des Verf., 1886, 401 S. Digitalisat der ULB Münster
  • Schwieters, Julius: Geschichtliche Nachrichten über den westl. Teil des Kr. Lüdinghausen (1891).Nachdruck 1974.
  • Wippo, W. A.: Schilling des Hermann von Lüdinghausen , in: Bll. für Münzfreunde, Sp. 677 (1879).
  • Wittkamp, Franz: Heimatliche Sagen, Gebräuche und Geschichten aus dem Kreise Lüdinghausen.
    Lüdinghausen: Rademann, 1922, 70 S. Digitalisat der ULB Münster
  • 675 Jahre Stadt Lüdinghausen. 1983

Periodika

Die "Lüdinghauser Geschichtsblätter" waren von 1985 bis 1998 eine Publikation des Heimatvereins Lüdinghausen, die sich vornehmlich mit der Geschichte des Kreises und der Stadt Lüdinghausen beschäftigte.

"Ammonit und Glocke" ist seit 2009 eine Publikation der Heimatvereine Lüdinghausen und Seppenrade.

  • Lüdinghauser Zeitung : amtliches Kreisblatt für den Kreis Lüdinghausen : Lüdinghauser Volksbaltt : Lüdinghauser Volkszeitung : Lüdinghauser Anzeiger : Selm-Borker Tageblatt, 1917 - 1932, Digitalisat
  • Westfälische Tageszeitung : amtl. Organ des Gaues Westfalen-Nord der NSDAP und sämtlicher Behörden / Lüdinghauser Zeitung : Werner Volkszeitung, 1943 - 1944, Digitalisat bei Zeitpunkt
  • Neue westfälische Zeitung / Ausgabe C, Kreis Recklinghausen und Lüdenscheid, 1946, Digitalisat bei Zeitpunkt


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